Und so wird sie attraktiv vertreten.

Ich bin begeistert, aber nicht etwa, weil im vorliegenden Fall die Resultate meine Erwartungen bestärkt hätten. Nein: Was mich begeistert, ist die neugierige Offenheit, mit der eine Forscherin und ein Forscher jahrzehntelang der beobachtbaren Realität begegnet sind. Nur so konnten sie entdecken, was keiner zuvor erforscht hatte, und nur so konnten sie dank Ergebnissen, die zu akzeptieren auch ihnen selber zunächst schwer fiel, ganz neue Erkenntnisse gewinnen.
Kurz zusammengefasst:
Impfungen haben unbeabsichtigte Nebenwirkungen, positive wie negative. Entscheidend ist dabei, zwischen Lebend- und Totimpfstoffen zu unterscheiden. Lebendimpfstoffe können zwar die zu bekämpfende Krankheit in milder Form auslösen, aber sie trainieren offenbar das ganze Immunsystem und schützen darum auch vor anderen Erkrankungen. Die heute vorwiegend eingesetzten Totimpfstoffe hingegen haben zwar weniger sofortige Folgewirkungen, sind aber mit einer generell höheren Sterblichkeit verbunden, weil sie das Immunsystem nur begrenzt auf die Abwehr einer einzigen Krankheit trainieren. (Bei Mädchen ist die Sterblichkeit zudem deutlich höher als bei Knaben.)
Die Gesundheitsbürokratie (WHO, Ministerien) weigert sich bisher, diese Erkenntnisse aufzunehmen und die Impfprogramme entsprechend zu ändern. Darum wenden sich die beiden Forscher an die Öffentlichkeit, damit Druck entsteht.
Der TED-Vortrag [1] dauert 17 Minuten, ist alles andere als langweilig und lohnt sich echt. Ein Hintergrundartikel [2] empfiehlt sich als Ergänzung.
Zuerst publiziert am 04.02.2022 auf Facebook
Quellen:
[1] Christine Stabell Benn (2018): How vaccines train the immune system in ways no one expected
[2] Martina Frei (2022): Impfwirkungen, die jahrzehntelang ignoriert wurden
Reaktionen auf Facebook (2022):
Irmy: Zeigt einmal mehr, wie übergriffig Impfzwang ist. Weder wird das Beste angeboten, noch wird ihm überhaupt Gehör geschenkt. Skandalös wie so vieles aus dieser Richtung! Und das Video stammt von «kurz vor der Pandemie». Nobody cares…
Billo: Corona-Impfungen basieren alle nicht auf Lebendimpfstoffen imfall.
Andreas: Aber auch nicht auf klassischen Totimpfstoffen. Denn es wird ja die Produktion von Virusbestandteilen in menschlichen Zellen angeregt.
Billo: Ja, stimmt. Ob die dann aber tatsächlich die «Breitbandwirkung» von Lebendimpfstoffen haben, muss sich ja erst in Studien erweisen, das heisst: In einigen Jahren haben wir erst Wissen darüber, falls jemand Studien anstellt.
Andreas: Ja, in einigen Jahren werden wir das wissen. Im Moment wissen wir nur, dass die Impfung auch Kindern nicht schadet. Das ist ja Zulassungsveraussetzung. (Anm. d. Red., 04.02.2026: Vier Jahre später liest sich das schon recht eigenartig…)
Georgi: Sie werden noch mehr herausfinden. Nämlich den Zusammenhang von Hygiene und Elend auf die Krankheiten. Und die Wirkung von unterdrückten Krankheiten (wenn es z.B. nicht zum Ausschlag kommt). Oder, wie Hamer erwähnte, den Zusammenhang von anwesenden Tuberkel Bazillen auf den Abbau von Krebs. Die braucht es dazu. Und irgendwann weit weit in der Zukunft wird man nicht mehr so exzessiv impfen. Hoffentlich.
Andreas: Was man bei der Bewertung nicht vergessen darf: Es handelt sich in Ländern mit einer grundlegenden Hygiene um relativ kleine Effekte. Der Haupteffekt, die Zurückdrängung der gefährlichen Infektionskrankheit, ist weit entscheidender. Wenn man nur daran denkt, wieviele Kinder früher durch Polio für das ganze Leben verkrüppelt wurden. Oder das 1% Kinder, das schwere Schäden oder Tod durch abgeblich harmlose Kinderkrankheiten erlitt. Auch Totimpfstoffe haben insgesamt eine positive Bilanz, selbst wenn diese Ergebnisse bestätigt werden.
Billo: Eben nicht, Andreas! Die Studien zeigen, dass die Gesamtsterblichkeit nach Totimpfstoffen steigt; das gilt unabhängig von der Weltregion. Auf den Punkt gebracht: Ausrotten einer Krankheit aufkosten höherer Gesamtsterblichkeit? Ausrotten stammt aus einem industriellen Denken, übrigens…
Andreas: Das hast du aber nicht aus dem Vortrag. Im Vortrag behauptet die Ärztin nur, dass die Hospitalisierung von Kindern, die einen Totimpfstoff erhalten haben, auch in Europa höher ist. Sie sagt ausdrücklich, dass es sich in Ländern mit besseren hygienischen Verhältnissen nicht auf die Kindersterblichkeit auswirkt. Leider nennt sie auch in Bezug auf die Hospitalisierung keine konkreten Zahlen. Das wäre interessant. Ich vermute, dass es sich um einen kleinen Effekt im Prozentbereich handelt. (Anm. d. Red., 04.02.2026: Auch diese Zeilen lesen sich vier Jahre später mit einem mulmigen Gefühl.)
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