Screenshot dall’intervista [1] con Giulia Innocenzi
La dieta mediterranea è seguita dal 10% degli italiani, mentre tutti gli altri seguono un’alimentazione di tipo americano e consumano tre volte più carne rispetto ai propri nonni, come riferisce la giornalista investigativa Giulia Innocenzi [1].
Varieties of Bambara groundnuts (screenshot from the video [1] mentioned)
European colonialists destroyed local food sovereignty to make way for industrial crop cultivation. In North America, they wiped out the bison so that they could raise cattle and grow wheat on the prairies instead. In West Africa, they distributed peanut and soybean seeds free of charge to local farmers so that they could produce oil for export, thereby displacing the traditional Bambara groundnut (Vigna subterranea), a legume that had provided the local population with a cheap, resource-efficient and nutritious staple food that did not depend on imported fertilisers and minerals for its cultivation.
Legehennen mit erwachsenem Hahn auf einem KAGfreiland-Hof, vorn im frei zugänglichen gedeckten Auslaufbereich, hinten im Stall; die Weide ist hier nicht abgebildet. (Foto: Billo Heinzpeter Studer)
Leghennen wurden auf hohe Eierleistung gezüchtet, darum bleibt die Fleischleistung der männlichen Küken so bescheiden, dass sie gleich am ersten Lebenstag aussortiert und zu Tierfutter verhäkselt werden. Alle paar Jahre führt diese industrielle Rücksichtslosigkeit zu Protesten. Ende der 1980er Jahren wollten wir von KAGfreiland mehr tun als nur protestieren. So entstand das Projekt «Zweinutzungshuhn», das mit Zuchtlinien von Legehennen arbeitet, deren Legeleistung etwas kleiner, aber wirtschaftlich akzeptabel ist, bei gleichzeitig verbesserter Fleischleistung der Junghähne. Nach 40 Jahren hat sich das anfänglich belächelte Projekt durchgesetzt: die Schweizer Hühnerhalter verzichten auf das Töten der männlichen Küken.
Wie zugenagelt die Gehirne von Bauernfunktionären und Agrarpolitikern in der Schweiz sind, zeigt deren Widerstand gegen die Erforschung der Folgen des Einsatzes von Chemie in der Landwirtschaft. Die Lehre daraus müsste heissen: Auf die Felder darf nur gespritzt werden, was nachweislich unbedenklich ist.
Die EU und viele ihrer Mitgliedsstaaten sind nicht erst seit gestern auf Krieg gebürstet. Der Agrarkrieg gegen Landschaft, Tiere und Umwelt wird schon seit Jahrzehnten geführt, mit massiven Subventionen der EU und der Länder, ohne die eine derartige Agrarindustrie gar nicht lebensfähig wäre.
Was für eine Reportage! Eine Stadt voller Bergarbeiter, Anarchisten und Künstler. Aber die Steinbrüche sind Privatbesitz einiger Familien, denen lang vor der Gründung des italienischen Staates irgendeine Adlige ewige Abbaurechte vermacht hatte mit der Auflage, ein wenig Steuern zu bezahlen; vermutlich war sie damals schon der Pleite nahe wie viele ihrer Klasse.
Die ökonomischen Argumente des Schweizer Biobauern-Verbands «Bio Suisse» gegen die Trinkwasser-Initiative haben einen wahren Kern: Der vorwiegend industriell organisierte Absatzmarkt würde gerne Bio in grösserer Menge und Vielfalt anbieten, aber bei tendenziell sinkenden Produzentenpreisen, während die Margen für Migros, Coop usw. tendenziell weiter steigen.