Autor: admin

  • Ein kühles Meer im Norden

     

     

     

     

    Als ich mir «Die Nordsee» zur Rezension senden liess, war ich auf ein eigenartiges Gefühl gefasst, das meine Lektüre am Mittelmeer begleiten würde. Der Umstand, dass ich an dessen nördlichstem Strand lebe, vermochte das Fremde, das mich beim Lesen umgab, nicht zu mildern. War ich überhaupt schon einmal an der Nordsee gewesen? (mehr …)

  • Mit Algen begann alles Leben. Nun trachtet man nach dem ihren.

     

     

     

     

     

     

    Würde das Buch nicht mit seinem Untertitel verraten, worum es geht, wär es kaum neben meinem Bett gelandet und hätte Nacht um Nacht meine Aufmerksamkeit gefordert, bis Hirn und Augen endlich nach Schlaf verlangten.

    (mehr …)

  • Wie alles Leben im Meer entstand – und darin wieder verschwinden könnte

     

     

     

    Wer wissen möchte, wie die Welt entstand, in der wir heute leben, und wie leicht und rasch das im Lauf einer sehr langer Zeit entstandene Gleichgewicht und damit die menschliche Zivilisation zusammenbrechen kann: Dieses Buch erklärt das alles eindrücklich.

    Am Anfang war sozusagen nichts. Mehr als vier Milliarden Jahre brauchte es, damit in lebensfeindlichen Ozeane Sauerstoff entstand und andere Gase zurückdrängte. Eine komplexe Entwicklung mit vielem Auf und Ab, bis sich in den Fluten schliesslich allererste einfache Formen von dem entwickeln konnten, was wir heute als Leben bezeichnen.  (mehr …)

  • Hirnforschung, Wahnsinn und zurück in den Alltag

     

     

     

     

    Der Wissenschaftsjournalist Beat Glogger legt einen spannungs- und lehrreichen Science-Thriller vor, der auf dem neusten Stand der Wissenschaft und auf privaten Erfahrungen beruht, den Bogen jedoch in unbekanntes Gebiet spannt, genauer: überspannt, jedenfalls aus der Rückschau der Hauptperson betrachtet.

    Tina Benz, eine selbstbewusste und durchsetzungsstarke Frau vom herben Charme einer Lisbeth Salander aus Stieg Larssons Millenium-Trilogie versteht es, den international führenden Neurowissenschafter Frank Stern (mehr …)

  • Balance überm Abgrund geheim gehaltener Fakten

    Peter Beutler schreibt Politkrimis; aber keine erfundenen. Er recherchiert wie ein Journalist historisch belegte Unfälle und Verbrechen in der Schweiz, die bisher ungeklärt geblieben sind. Dort, wo noch immer Geheimnisse die Geschehnisse verbergen, wird Beutler zum brillanten Romanautor. Er interpoliert zwischen den Scherben der aktenkundigen Fakten und bündelt das Wissen zu einer Geschichte, wie es in Wahrheit gewesen sein könnte. Der rote Faden, auf dem er dabei über die Abgründe balanciert, ist aus den feinen Fasern des cui bono geflochten: Wem mag es genützt haben? Den Mächtigen. Und offenbar sticht er damit ins Wespennest gewaltsam versteckter Wahrheiten, derart, dass er wie erst kürzlich Morddrohungen erhält. 

    Geschichten erfinden ist, wie schon Yuval Harari sagte, eine zutiefst menschliche Wesensart, und in der Regel ist das ungefährlich – ausser man erfindet das, was unbedingt verschwiegen bleiben soll.

    (mehr …)

  • Ein Meister der Achtsamkeit im Kleinen

     

     

     

     

    Handke hatte mich nie angesprochen, ich hatte kaum etwas von ihm wahrgenommen, bis mein Bruder mir vor ein paar Jahren «Immer noch Sturm» zu lesen empfahl, und auch seither habe ich mich nicht nach Büchern von ihm umgeschaut, mich erst mit ihm zu beschäftigen begonnen, als die Kritik wegen der Verleihung des Nobelpreises losbrach, an ihm, dem «Milosevic-Verehrer», dem «Srebrenica-Leugner» und was der Etiketten mehr sind. (mehr …)

  • Intime Frauenportäts in der DDR, 1998

    Etwas aus der Zeit kurz vor dem Zusammenbruch des Regimes in der DDR (eine Zeit und ein Land, die mich immer wieder beschäftigen) und speziell zur Situation der Frauen:

    «Winter Adé», ein berührender Film mit schlichten, nahen, sehr intimen Porträts, die nur gelingen  konnten, weil zwischen den Menschen vor und hinter der Kamera etwas Verbindendes bestand. Ich habe wenige Jahre nach der «Wende» auf dem Land unter den Menschen öfter etwas Ähnliches erlebt, was mir in dieser Selbstverständlichkeit nicht vertraut gewesen war.

    (mehr …)

  • Tod in Genua, und überall

     

     

     

    Alles bricht in sich zusammen, und Genua ist ein Spiegelbild hierfür. Die Idee einer zivilen Gesellschaft zerschellt am staatlichen Verhalten gegenüber Protestierenden gegen den G7-Gipfel. Die Vorstellung von der Sicherheit des Lebens in einem modernen Staat stürzt mit dem Zusammenbruch der Morandi-Brücke in den Abgrund. Die in ihrer Grandezza unsterbliche alte Tante Matilde hat sich unversehens ins Jenseits abgemeldet, was derart unerhört erscheint, dass ihr Begräbnis zum Desaster gerät, in welchem sich alles auflöst. Auch die Liebe zwischen Nina und Paul, den beiden andern Hauptpersonen, deren Schwierigkeit wie ein stetig röter werdender Faden durch den Roman führt, der sich zu dessen Ende aufdröselt, zerbröselt, verfällt. Nichts bleibt mehr ausser Bedauern, auch darüber, dass der Roman schon zuende ist, in dessen Bildern und Tönen und  Farben ich mich fast häuslich eingerichtet hatte, so dass ich mich als Lesender getragen fühlte, fortgetragen wie die imaginierte Tante Matilde in ihrem antiquierten Kreuzfahrtschiff, aus tausend Fenster zugleich winkend, wie zum Trost für den unwiderruflichen Abschied.

    (mehr …)

  • Übers Mittelmeer nach Europa

     

     

     

    Der Schweizer Journalist Beat Stauffer kennt den Maghreb seit vielen Jahren und berichtet über den vorwiegend arabischen Norden Afrikas immer wieder in der NZZ und auf Schweizer Radio SRF. Stauffer hat sich dabei auch wiederholt kritisch mit der Migration aus dem Maghreb nach Europa auseinandergesetzt. Nun legt er ein umfangreiches und reich dokumentiertes Buch zum Thema vor.

    (mehr …)

  • Wie denkt das Menschentier über andere Tiere?

     

     

    Der zu recht populäre deutsche Philosoph Richard David Precht legt ein Buch über das Verhältnis des Homo sapiens zu andern Tieren vor, das ich aus zwei Gründen für unbedingt lesenswert halte. 

    Zum einen verfolgt Precht in der ersten Hälfte des umfangreichen Werks die Veränderung der Sicht des Menschen auf (andere) Tiere von der Steinzeit bis zum heutigen Tag. In diesem Rückblick führt er uns vor Augen, dass «die heute so selbstverständlich gezogene Grenze zwischen Tier und Mensch (…) kulturell eine junge Entwicklung innerhalb des Gedankenwelt des Homo sapiens» ist. Precht verweist hier auf «Fabelgestalten, halb Mensch und halb Tier» in Höhlenmalereien und bei Urvölkern. 

    Die trennende Sicht des Menschen auf andere Tiere hat ihren Ursprung in der Agrarrevolution vor etwa 10 000 Jahren, in welcher Zivilisationen begannen, Teile der Natur planvoll zu nutzen. Interessant ist allerdings, dass die Trennung nicht sofort wirksam wurde. Im alten Ägypten, so Precht, wurden Tiere verehrt:«Als Mittler zwischen transzendenten Kräften und  natürlichem Leben avanciert das heilige Tier zum Orakel, zum Dolmetscher und Herold göttlicher Energien.» Interessant aber auch, dass die Verehrung nicht alle Tierarten umfasste. Ähnlich der heutigen  Trennung zwischen Schmusetier- und Nutztierarten jagten Ägypter etwa Krokodile und Elefanten, Letztere gar bis zur Ausrottung.

    Precht macht vor allem die Religionen für die Instrumentalisierung der Tiere verantwortlich, und zeichnet die Zunahme menschlicher Distanzierung vom Judentum über die Antike bis zu den grossen Weltreligionen Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus – nicht ohne die «Dissidenten» zu erwähnen, die in  jeder Epoche für ein geschwisterliches Verhältnis zu Tieren einstanden, aber als Minderheit zu ihrer Zeit wirkungslos blieben. So setzte sich schliesslich das Selbstbild des Menschen als «kluges Tier» und dessen Sicht auf alle andern Tiere als unbeseelte Maschinen durch. «Platon, Aristoteles, Cicero, Augustinus, Thomas von Aquin, Descartes, Spinoza, Pascal, Leibniz, Kant und Hegel – allesamt schaufelten sie am grossen Graben zwischen Mensch und Tier.»

    Erst ab dem 17. Jahrhundert gewinnt ein vor allem von Mitleid getragenes Umdenken zum Umgang mit Tieren allmählich Boden. In der Folge entstehen Bewegungen für Tierschutz und Vegetarismus, Vorläufer der ethischen und aktivistischen Entwicklung der jüngeren Zeit, in der sich eine wortstarke Minderheit für Tierrechte, Tierbefreiung und den Verzicht auf jede Nutzung von Tieren (Veganismus) einsetzt (guter Überblick in Klaus Petrus: «Tierrechtsbewegung – Geschichte, Theorie, Aktivismus»).

    Erst nach diesem langen Weg in der Ideengeschichte der letzten Jahrtausende konnte unlängst ein Philosoph ganz selbstverständlich schreiben: «Philosophen sind sich über viele Dinge nicht einig, weil sie sehr nachdenklich Menschen sind; über einige Dinge allerdings stimmen sie aus dem selben Grund in einem erstaunlich hohen Grad überein» (Markus Wild in einem Facebook-Post über Veganismus).

    Damit komm ich zum zweiten Grund, das Buch mit dem wunderbar doppelsinnigen Titel «Tiere denken» allen ans Herz zu legen: Es ist keine vegane Streitschrift. Precht überlässt die Schlussfolgerung für die eigene Moral den Lesenden, ohne den Zeigefinger gegen sie zu heben. Anders als mancher Tierrechtler differenziert er erstaunlich; so kann er einem gut geführten Zoo durchaus auch positive Seiten abgewinnen. Und anders als mancher vegane Aktivist sieht Precht den Durchbruch einer fleischlosen Ernährung nicht dank Pamphleten kommen, sondern dank Technik. Weil heute grosse Investoren auf Kunstfleisch setzen, geht er davon aus, dass wir in absehbarer Zukunft ganz einfach auf die Schlachtung von Tieren verzichten können. Trick statt Ethik. Prechts philosophischer Pragmatismus hat ihm seitens radikaler Veganer auch schon Kritik beschert; für ihn zählt aber vor allem, ob die Menschheit ohne die Nutzung von Tieren auszukommen lernt.

    Richard David Precht: «Tiere denken. Vom Recht der Tiere und den Grenzen des Menschen». Goldmann, München, 2016. 509 Seiten, gebunden. ISBN 978-3-442-31441-6

  • Eroberer der Weltkarte

    Was der britische Diplomat, Segler und Schmetterlingsforscher in diesem Buch vorlegt, ist nichts anderes als die Geschichte der Navigationstechnik und der Kartierung naher und ferner Küsten in Form eines spannenden Romans. Kein Buch für jedermann; aber eine bereichernde Lektüre selbst für Menschen wie mich, die wenig von Mathematik, Trigonometrie, Astronomie und Technik verstehen.

    Wer sich aus der bequemen Selbstverständlichkeit der satellitengesteuerten Ortsbestimmung (GPS) zurückversetzen möchte an Zeiten, in denen es viel schwieriger war, herauszufinden, wo genau man sich grad befinde, findet in Barrie einen wunderbaren Führer. Es ist für uns heute fast unvorstellbar, wie Seefahrer einst ohne oder mit höchst ungenauen Karten und ohne andere Orientierungshilfe als Sonne, Mond und Sterne einfach die Anker lichten und auf die andere Seite des Erdballs segeln konnten – und dort tatsächlich ankamen, falls sie nicht unterwegs Schiffbruch oder Tod durch Krankheit erlitten. Wahre Abenteurer des Entdeckens. Manche derartige Mission wurde von Königen und Regierungen nicht in Auftrag gegeben, um ferne Völker und deren Bodenschätze zu erobern, sondern schlicht zur Vermessung der Welt.  (mehr …)

  • Eisbär für Kinder

    Die englische Autorin Jenni Desmond macht wundervolle Kinderbücher über wilde Tiere und deren Umwelt. Ihr neustes Buc beschreibt das Leben der Eisbären und deren Gefährdung als Art, einst wegen unkontrollierter Jagd, heute wegen des Klimawandels, der das Eis schmelzen lässt. Auf Eis aber sind sie angewiesen, um Robben und andere Meerestiere zu erbeuten. 

    Schöne, witzige Illustrationen und kurze Texte machen den komplexen Inhalt für Kinder nachvollziehbar. Eine sympathische Weise, junge Menschen für den Schutz der Natur zu gewinnen – und ein feines Geschenk. (mehr …)

  • Wer ist hier verrückt?

    Auf dieses Buch war ich wirklich sehr gespannt. Zwei eigenständige Zürcher Autorinnen, die beide schon etliche Kriminalromane publiziert haben, schreiben gemeinsam einen Thriller. Geht das überhaupt?

    Und wie! Was Mitra Devi und Petra Ivanov auf etwas mehr als dreihundert Seiten hinlegen, raubte mir beim Lesen den Atem und andern Aufgaben meine Aufmerksamkeit. Die Geschichte beginnt fast barockartig mit viel Personal, gewinnt aber rasch an Fahrt, und die Beschleunigung nimmt bis zum Finale zu. Am Ende bin ich geradezu dankbar für den ruhigen, beruhigenden Epilog; fast alles ist wieder gut. (mehr …)

  • Abheben aus Bünzlikon

    Wer ein Buch von Heinz Emmenegger zu lesen beginnt, halte sich an die Legende vom Schlaraffenland: Du musst Dich erst durch den Ring aus Griessbrei hindurch essen, bis Du im Land Deiner Wünsche ankommst. Der Zürcher Autor, Bademeister und Nachtwächter Emmenegger schöpft aus einem vielfältigen Alltag, dessen Personal er genau beobachtet und dessen Dialoge er akribisch wiedergibt. Seine Sätze mäandern und rudern um den Brei herum wie das mal wortkarge, mal geschwätzige Gespräch der Menschen. Typen von nebenan. Geschichten von Jedermann. (mehr …)

  • Die Sinnleere morden

    Der Grazer Schriftsteller Günter Eichberger machte es einem schon mit seinen Kolumnen in der «Kleinen Zeitung» nicht leicht. Gottlob ist er dann von der Redaktion weggespart worden… Und jetzt das: Ein dicker Band mit Stücken, welche die Langeweile und Sinnleere unserer Gesellschaft mit ihren so hehren Werten auf eine Weise spiegeln, dass man gar nicht im Theater sitzen möchte… (mehr …)

  • Unglaubliche Mordfantasie

    Wer Mitra Davis Krimis noch nicht kennt, erhält hier eine feine kleine Gelegenheit, das nachzuholen, bevor’s zu gröberer Kost geht (und die kommt bald). Hinter dem lockeren, leicht boshaften Titel «Kleiner Mord für zwischendurch» verbergen sich Kurzgeschichten, die einer unglaublichen Fantasie der Autorin entsprungen sind. Da wird kaum eine Art ausgelassen, eine andere Person in den Zustand des Todes zu versetzen.

    Ein älteres, sehr wohlsituiertes Paar mag sich gegenseitig nicht leiden. Jeder der beiden Partner macht eine dritte Person von sich abhängig und zwingt sie, den andern so um die Ecke zur bringen, dass es nach Selbstmord aussähe. Ein Pfeilgiftfrosch spielt dabei eine gewisse Rolle. Hoppla, fast hätt ich die Pointe verraten. Nur so viel: Für Täterin und Kripo sieht das Resultat ganz anders aus als geplant. (mehr …)

  • Der Jugoslawienexpress

    Frage von Irmi Studer-Algader

    Legendär und sehenswert die uralte Aktenzeichen-XY-Folge mit dem Mordfall «Jugoslawienexpress» aus dem Jahr 1969.

    Um eine passende Antwort zu erstellen, auf die dann möglichst viele Mitspieler setzen, wärs in diesem Fall wichtig, sich den kultigen und spannend gefilmten, knapp 18 Minuten langen Filmfall zunächst ungestört anzuschaun.

    https://www.youtube.com/watch?v=w9rIHY4vKOg

    Nach dem wiederholten Sichten der besagten Geschichte ergibt sich ein Gespräch mit der Mutter, die ihrerseits von einem unangenehmen Erlebnis in einem Nachtzug berichtet, das 20 Jahre zurückliegt.

    So ergibt sich für mich auf einmal eine recht logische Überlegung hinsichtlich des gesuchten Mörders.

    Frage: Welche?

    Ergebnis: leider unbefriedigend. Kaum jemand mochte sich die Mühe machen, einen 15-minütigen Film mit hohem Kultfaktor anzuschauen – und ohne solches Bemühen machte der Spass wenig Sinn. Die Zahl der Teilnehmenden blieb sehr überschaubar, und der Spass kam nicht ins Rollen. Schade für Irmis Idee…
    Sieger nach Punkten war Walter, dies sei noch nachgetragen, wie übrigens auch der Vorsatz, für künftige Enigma-Fragen höchstens ganz kurze Filmchen zuzulassen – mehr Zeit ist offenbar nicht zu haben.

    (mehr …)

  • La papada (Die Ausrede)

     
     
     

    Ara rubrogenys

    (Leone Fabre,
    Wikimedia Commons)


    Frage von Pedro Brunhart aus Bolivien:

    Viele Leute suchen Ausreden, um ein Versäumnis nicht zuzugeben. Ein verheirateter Mann sollte mir am Morgen eine Abrechnung vorlegen. Er brachte die Abrechnung nicht mit, aber eine orginelle Ausrede.
    Welche?

    Hier das Ergebnis.

    Spielregeln

    (mehr …)

  • Welche Kuchenhälfte?

    Kucnen

    Frage von Billo Heinzpeter Studer:

    Du verbringst einen Abend bei Person X, die Du schon lange kennst und sehr gut magst. Vom Essen ist ein Stück eines feinen Kuchens übrig geblieben. Bevor Du gehen musst, schlägt X vor: Komm, nimm noch eine Tasse Tee, ich teile das Stück für uns beide. X schneidet das Stück in zwei Hälften, legt jede in ein Tellerchen und hält beide vor Dich hin: Wähl Du, welches willst? Du bemerkst, dass einer der beiden Teile, die im übrigen genau gleich aussehen, grösser ist als der andere, bist Dir aber sicher, dass X das aus Versehen passiert ist.
    Frage: Welches Tellerchen wählst Du – und warum?

    Runde 2: Beendet am 16. Jänner 2017

    Hier das Ergebnis.

    Spielregeln

    (mehr …)

  • Der Pfister, ein Bünzli?

    salis_emmenegger_pfister_cover_0

     

     

     

    Der bademeisternde Zürcher Autor Heinz Emmenegger legt mit «Pfister» ein eigenartiges Buch vor, das in einer Schweizer Vorstadt spielt, in einem überschaubaren, eher ereignislosen Quartier, in welchem noch ein Metzger seine Spezialitäten anbietet, obwohl ihm der Sinn nach anderem stünde.

    Pfister liebt Grillparties, den Rohstoff hierfür kauft er noch so gern bei Schwegler, denn das ist noch Qualität. Da meldet sich das Schweizer Fernsehen, will den Pfister porträtieren. Denn: Was macht eigentlich einer, der irgendwie erwerbslos zu sein scheint, aber offenbar recht zufrieden mit seiner Liebsten in seinem Häuschen wohnt? Erbauung fürs Publikum zuhause ist gefragt; aber zunächst ist Pfister etwas aufgeregt, träumt von einer eventuellen (mehr …)

Suche

Übersetzen · Translate

Kategorien


Alle Stichwörter · Keyword list

Algorithmen Autofahren Automatisierung Bahnfahren Bedingungsloses Grundeinkommen Burka Bürokratie Cinque Stelle Darmverschluss democracy Demokratie Deutschland Energie EU Europa Evolution Faschismus Gewichtsverlust Gewinne Graz Iran Israel Italien Landwirtschaft Lega Linke Marokko Migration Monfalcone Mussolini NATO Politik Schweiz Populismus Salvini Schweiz Solidarität Spanien Spitalalltag Spitalkost Traum Trump USA ÖBB Österreich öffentlicher Verkehr


Artikelarchiv · Articles by date