
Ich hab mich heut von vier friends verabschiedet, die mit dem steirischen Haider-Verehrer Gerald Grosz friends sind. Und bei einem andern friend, der mir nicht unwichtig ist, entdecken müssen, dass er mit der ebenso rechtslastigen Möchtegernbundespräsidentin Barbara Rosenkranz friend ist; auf seine Erklärung dazu wart ich noch.
Es gehört zu Facebook, dass gewisse Dinge nicht so leicht zu verbergen sind wie im Leben zuvor. Das bedingt in gewisser Hinsicht mehr Toleranz; denn wenn ich jeden meiner friends daraufhin durchleuchten würde, mit wem allem sie oder er kann, wär ich wohl ziemlich allein mit mir auf Facebook, und das wär das Gegenteil dessen, was ich da will. Aber es gibt eine Grenze; für mich liegt sie dort, wo verachtendes Verhalten beginnt.
Das findet sich nicht nur Rechtsaussen, sondern zum Beispiel auch bei Menschen, die sich als besonders links oder als besonders tierschützerisch hervortun. Wer demagogisch hetzt, rücksichtlos einseitig argumentiert und andere niederschreit, mit dem hab ich nix zu tun. Ich will auch keine indirekte Verbindung zu solchen Menschen. Darum lösch ich friends, die mit ihnen können. Es sei denn friends, die mir wichtig sind. Dann blockier ich hier halt den Hetzer; doch das macht den Umstand nicht weg, dass ich friends hab, die mit so einem können. Hm.
Zuerst publiziert als Facebook-Notiz am 12.10.2010
Das erinnert mich an eine Diskussion vom 23.09.2010 auf Facebook:
Billo: Seh grad, dass einer meiner friends einen der grauslichsten Obereinheizer der SVP zu seinem friend gemacht hat und überleg mir nun, ob ich meine Privatsphäre-Einstellungen auf einen engeren Kreis beschränken soll…
Berlinerin: Zensieren, sofort.
Matthias: Entfreunden
Herbie acount löschen.… Compi entsorgen…
Dominik: Nein lass alles. Ist doch lustig. Ich bin auch mit Ueli Maurer befreundet. Ist doch ein netter und naturverbundener Mann. Ich möchte auch so viele Gräser kennen wie er.
René: was ist denn das problem? leben wir nicht in einer demokratie wo verschiedene politische einstellungen erlaubt sind? durch den weg der disskusionen und der verhandlungen finden wir die wege. ist es nicht so? braucht es nicht beide seiten? können wir nicht gerade weil wir in einer demokratie leben auch auf das stolz sein? wenn nun ein freund einen SVP Politiker zu seinem Freund macht muss man sich ja mit diesem nicht gleich entfreunden.(svp ist ja nicht NSDAP oder? ) ich habe Freunde bei den linken genau wie bei den rechten. es wäre mir nie in den sinn gekommen jemanden wegen dem abzuurteilen!! Billo du hast soviele freunde!! wenn du dir gedanken machst betr privatsphäreneinstellung würde ich mir mal überlegen ob du denn alle 1556 freunde persönlich kennst und von allen denn auch weisst welcher politischen gesinnung sie sind. einen lieben gruss.
Christof: Ich bin für eine durchmischte Gesellschaft. Gegenseitiger Austausch ist doch spannend. Und wenn jemand mich „entfrienden“ würde, weil ich einen «zweifelhaften» Kontakt pflegen würde, dann würde ich einfach good-bye rufen. Ich finde, man kann mit den «verrücktesten» Leuten in Kontakt sein. Hemmungslos, solange das einem irgend was bringt.
Herbie: ich hätte gerne Blocher als Fb-Freund!
Christof: Ich hätte lieber eine Fb-Freundin, aber da würde der Blocher wohl nicht mitmachen.
Irmy: Ohne den Typ besagter Partei zu kennen: Freunde von HC Strache werden bei mir ausnahmslos entfriendet (kam allerdings noch nie vor) – gute friends bzw. Freunde erkennt man auch an deren Geschmack… der ja Teil ihrer Persönlichkeit ist. Hat man allerdings weit über 1000-mal eine Fb-Beziehung angeklickt, gehen Details mit Sicherheit unter. Intolerante rechte Recken braucht man weder in Austria noch sonstwo, dazu steh ich. Da kann mir der Spass am Austausch gestohlen bleiben.
Sophie: wenn es dir gegen den strich geht, dann kündige die freundschaft! lass den bauch entscheiden!
Herbie: Christof: ich glaube in seinem fortgeschrittenen Alter lässt sich Blocher bestimmt nicht mehr umoperieren! Sophie: falls der Bauch «falsch» entscheidet, lässt sich da womöglich mit kleinem operativen Eingriff etwas machen…
Claudio: Das soll jeder für sich selber entscheiden! Meine Wenigkeit würde wegen dem keine Fb-Freundschaft künden. Es sagt noch gar nichts über einen Menschen aus.
Christof: Das Verwirrende ist doch, dass die Fb-Beziehungen als «Freunde» gelistet sind. Aber nicht jeder Kontakt muss freundlich sein, Spionage wäre ja auch noch möglich. Und wenn ich auf einer «Seite» etwas schreiben will, dann muss ich dort ja auch erst beitreten, was nicht heisst, dass ich die Seite gut finde. Ich rate also bei der Durchsicht der Kontakte seiner Beziehungen zu einer toleranten Sicht.
Irmy: «Unfreundliche» Kontakte erschweren den Tag. Das kann man leichter haben!
Philipp: nun ich für meinen teil habe auch svp-politiker auf meiner friendslist. wieso sollte man solche personen nicht auf der friendslist haben? man kann dadurch doch einige interessante gespräche führen, durch die sich mehrere blickwinkel sehen lassen.
Justin: ich schau zuerst immer, was sich ergibt und entscheide dann nach erfahrungen.
Christof: Wenn man zu denken beginnt, ui, was denken wohl die anderen von meinen «friends“», dann wird es ungemütlich.Wer sich als direkter Kontakt als lästig erweist, schupps, klar. Aber wegen deren oder dessen «friends»? Das wird zur gefährlichen Gesinnungs-Überwachung-Selbstkontrolle.
Martin: Da wären wir ja wieder bei der Diskussion Fb-«Freunde» rauswerfen (wobei der jetzt von dir erwähnte fall natürlich schon sehr viel krasser ist).
Claudio: Dieses Thema müssen wir vertieft behandeln. Ich schlage vor, dass wir eine Diskussionsgruppe bilden! Oder was meint ihr dazu?
Philipp: @claudio: diesem vorschlag schließe ich mich sofort an. das sollte man zumindest nicht so im raum stehen lassen.
Justin Und Claudio, Philipp oder Dominik: worauf sollen die sich verlassen? haha
Susanne: Also ich find Inzucht langweilig…
Irmy: Christof, wenn du denkst, ich denke, was denken wohl die andere, wenn ich denke, dieser oder jener Fb-friend sei unter Umständen ein wenig inkompatibel, dann denkst du zwar, ich denke dies, doch denk ich mir, lass ihn denken, ich denk mir meinen Teil.
Billo: Das ist, was ich von friends erwarte: feedbacks in allen Schattierungen. Schön. Weiter so! Mal kurze Zwischenmeldung meinerseits: Es kommt für mich nicht in Frage, den Kontakt mit einer Person, mit der sich hier schon manches Gespräch ergab, abzubrechen, weil einer seiner friends mir nicht passt. Es geht auch nicht darum, ob ich mich für friends von friends schämen müsste. Was ich mir überlege, ist einzig, meine wall für friends von friends zu schliessen. Nicht darum, weil ich keinen SVP-Politiker als Mitleser möchte; ich hab mindestens einen aus den Reihen der SVP unter meinen friends, und auch sonst manche, deren Meinung ich mehr oder weniger oft nicht teile. Aber ein demagogischer Scharfmacher Mörgeli hat als Mitleser einfach nichts bei mir verloren. Andrerseits ergaben sich bei mir, weil meine Wall auch für friends von friends offen ist, schon Kontakte, die ich nicht missen möchte. Ich lass die Gschicht noch ein wenig vor sich hinbrüten…
Claudio: Ach so! Nun das ist auch eine Einstellung! 😉 Ich habe eine andere Einstellung: Nur Freunde können an meine Pinnwand schreiben!
Justin: billo, gerade menschen wie mörgeli müssten mitlesen. ich denke halt, dass sie vielleicht mit der zeit, so in hundert jahren, merken würden, dass man auch diskutieren kann, ohne einander gleich anzufahren, das wort zu verbieten oder in schächtelchen zu verpacken. ich bin nun mal ein positiv denkender mensch.
Claudio: Und: lieber ein Mitleser als ein Mitesser! (muss jetzt aufhören, werde sonst noch unglaubwürdig)
Hermann Spraul: Zum Thema wall: Wie sagte US-Präsident Reagan an der Berliner Mauer (Berlin Wall): «Mr. Gorbatschow, tear down this wall!» Und Pink Floyd standen auch schon mal vor einer wall.
Philipp: Ich habe gerade bemerkt, das dieser Herr auch auf meiner Friendslist ist. Ich möchte daher kurz anmerken, dass diese Person einzig und alleine auf meiner Liste steht, da wir doch sehr viele gemeinsame Damen und Herren als Facbookfreunde teilen. Dies wiederum hat nichts mit meiner politischen Einstellung zu tun. Ich habe mir ehrlich gesagt auch keine Gedanken darüber gemacht, da ich eine sehr offene Haltung vertrete und so weit als möglich mit jedem diskutiere, sofern es eine objektiv geführte Unterhaltung ist. Dazu stehe ich auch. Ich hoffe, dass dies jetzt zu keinem Problem wird.
Justin: es wäre mir egal, wenn ich von jemandem von der liste gestrichen würde, wenn er mir vorschreiben würde, wen ich sonst noch als freund haben darf. mörgeli ist auch bei mir drauf. ich mag ihn, teile deshalb aber nicht seine gesinnung.
Sophie: wenn’s nur mörgeli von den freunden der freunde betrifft, wieso nicht einfach den blockieren, anstatt alle?
Billo: Die Blockiererei ist mir sehr unsympathisch, sie hat sowas extrem Autoritäres an sich. Aber wenn ich mir so anschau, wie viele und welche meiner friends mit ihm sind, ist das vielleicht ausnahmsweise doch ein Mittel der Wahl. Hm.
Justin: das muss halt jeder selber wissen. ich versuche halt, mit möglichst verschiedenen menschen irgendwie klar zu kommen. und mörgeli und blocher etc. sind im umgang ganz nett. vielleicht liegt es ja in der natur meines berufes, denn da muss ich ja auch jede seite betrachten. denken/schreiben kann ich immer noch, was ich will.
Philipp: Natürlich hat solch eine Blockade einen sehr unangenehmen Beigeschmack. Allerdings ist sie, wenn es einem nur um eine Person geht, keine schlechte Alternative. Über Disskusionspartner kann man bekanntlich streiten. Doch sehe ich immer auch die positiven Aspekte. Nämlich, dass sie einem ein breiteres Blickfeld verschaffen.
Justin: ich habe erst eine person geblockt. das war aber eine vermeintliche freundin, die ich sehr gut kannte, und die mich bei anderen freunden unmöglich machen wollte und lügen über mich erzählte. aus politischen gründen blocke ich keinen. ich will die diskussion. übrigens ist es auch so, dass ich etwas sadistisch veranlagt bin. ich denke halt: «die sollen mich ruhig geniessen dürfen». das letzte wort habe meistens ich. wenn du mit fundiertem wissen kommst, dann geben behaupter bald klein bei.
Sophie: hab grad rausgefunden, dass acht meiner freunde auch mörgelis freunde sind!
Walter: Mörgeli hat am Dienstag meine Freundschaftsanfrage genehmigt. Ob er wohl ahnt, worauf er sich damit eingelassen hat?
Billo: Na, er hat sich wohl auf nichts eingelassen. Ich überleg mir nur Risikominderungsmassnahmen.
Walter: Minimierung welcher Risiken?
Billo: Siehe oben; oder kurz gesagt: Ich würde ihn nicht zu mir hereinbitten – warum soll ich ihm dann die Tür offenstehen lassen?
Justin: aber, billo, damit änderst du ja nichts. wie willst du etwas erreichen ohne gespräch, ohne offene tür, offene stube, offenes gespräch?
Billo: Offen für vieles, aber nicht für alles. Demagogen gehören nicht zu den Menschen, bei denen ich was erreichen möchte.
Walter: Aber Billo… Wenn wir wirklich strategisch-vertrauliche Details zu unserer nächsten Überraschungsaktion miteinander zu besprechen haben/hätten, tun oder täten wir das dann über Facebook? Ergo: Wenn er eintritt, ist es doch sein Pech. Wo bleibt denn da das Vertrauen in die zersetzende Kraft des Geistes? Klar können wir Mörgeli nicht bekehren, aber gegebenenfalls können wir ja vielleicht den Preis für seine Unbelehrbarkeit möglichst hoch hinauftreiben. Was ich aber echt nicht verstehe, ist, nach welchen Kriterien du die «rote Linie» ziehst. Wenn ich eine solche Grenze definieren könnte, wäre einer, der eine Weltreligion als «durch und durch kriminell» bezeichnet, sicher draussen. Wie ich feststelle, ist der Betreffende aber nach wie vor auf deiner Freundesliste.
Irmgard: ad «sadistische Veranlagung“» und «das letzte Wort haben»: Zwangsgeniessen wär da nicht so meins… auch hinsichtlich gewisser «Flirtgeschichten mit Blockadefolge» – da geh ich lieber meiner Wege. Das letzte Wort kann haben, wer will; aber der es geradezu sucht, würde vielleicht ganz gut in rechte Kreise passen..
Sophie: betreffend offene türe: ob mörgeli überhaupt reinkommen will? mit über 3000 freunden geniesst er vielleicht einfach seine fangemeinde und sonst nichts??
Billo: Walter: Ich weiss, wen Du meinst, aber ich nenne seinen Namen hier nicht, da er keine öffentliche Figur ist und mit seiner Meinung keine Politik macht. Aus den gleichen Gründen überschreitet er meine «rote Linie» nicht, so sehr ich auch im Dissens bin mit ihm über seine Haltung zum Islam. Bei Mörgeli ist es genau umgekehrt: er mag privat noch so ein netter Kerl sein – was er in der Öffentlichkeiti politisch vertritt und wie, ist für mich völlig inakzeptabel. Ich würde mit ihm allenfalls auf neutralem Grund darüber streiten, aber sicher nicht in meiner Stube. Warum soll er also Zutritt zu meinem Salon hier haben?
Sophie: kann sein, ist aber nicht der Punkt. Ich hab gern ein wenig Klarheit über meine Gäste. Auch wenn deren Zahl gross ist, heisst das nicht, dass mir egal wär, wer sich da alles tummelt. Hin und wieder fliegt einer raus – oder kommt gar nicht rein, wenn ich’s merk.
Justin: aufräumen muss man immer wieder. man hat zum glück freunde, die warnen. ich kläre dann direkt mit dem betroffenen ab, um beide seiten zu hören. und irmy: nein, in die rechte ecke gehöre ich ganz sicher nicht, ob ich nun das letzte wort habe oder nicht. der kommentar war auch mehr als spass gemeint. komisch wie humorlos einige menschen sind.
Martin: du lädst 50 leute an eine party zu dir nach hause ein. 25 dieser 50 nehmen noch jemanden mit. somit feiern 75. bis dahin hast du den überblick. aber angenommen, die 25 indirekt eingeladenen nehmen ihrerseits nochmals je drei leute mit. jetzt müssen es, sofern ich richtig rechne, etwa 150 sein. – vielleicht kommt in fortgeschrittener stunde der punkt, an dem du dir als gastgeber sagst: jetzt ist es mir nicht mehr ganz wohl; wildfremde menschen treiben sich in meiner hütte rum und könnten, natürlich, selbstverständlich nur wenn sie wollten, alles einsehen, in schubladen kramen, meine briefe lesen etc. etc. – du sagst: ich bin ein offener mensch! ich bin für die demokratie! ich habe nix zu verbergen. wohlan, wohlan! – vielleicht geht es manchmal bei solchen dingen um das mass. es kann schon mal vorkommen, dass man das mass verliert oder dass sich das mass verliert.
Billo: So ist es, Martin. An eine Party im physischen Sinn lad ich eh nur Menschen ein, die ich schon ein wenig kenne, denn schon aus physischen Gründen muss ich ja die Zahl begrenzen. In meinem Facebook-Salon sind die physischen Bedingungen weit grosszügiger, da hab ich auch gern Freunde von Freunden zu Besuch, solang sie mir nicht auf den Sack gehn.
Irmy: Hier deine zwei urspassigen Comments zum Thema Blockade einer Exfreundin, Justin. Soviel zum Thema Humor. Wünsche allgemein die Bäuche zu halten: «Justin: ich habe erst eine person geblockt. das war aber eine vermeintliche ferundin, die ich sehr gut kannte, und die mich bei anderen freunden unmöglich machen wollte und lügen über mich erzählte. aus politischen gründen blocke ich keinen. ich will die diskussion. übrigens ist es auch so, dass ich etwas sadistisch veranlagt bin. ich denke halt: „die sollen mich ruhig geniessen dürfen“. das letzte wort habe meistens ich. wenn du mit fundiertem wissen kommst, dann geben behaupter bald klein bei.» Ein anderer Comment deinerseits war tatsächlich lustig, den ich auch mit «gefällt mir» gustiert hatte. Das war’s dann meinerseits. Du hast das letzte Wort.
Martin: dem ist so Billo, mein vergleich hinkt so gesehen schon etwas. ich kann mich in dieser frage ja auch nicht zu einem endgültigen entscheid durchringen. generell sind mir jedoch schon jene Fb-kontakte lieber, von denen ich hie und da auch mal ’n wort lese. die potenziellen schubladenkramer (wie an der imaginären party) bringen mir nix, und ich will ja hie und da auch ein bisschen profitieren (d. h. lesen, was andere schreiben, auch wenn nicht mal an mich persönlich gerichtet, zu irgend einem thema). ich verstehe Fb als mehrweg-plattform. im gegensatz zu einer zeitung (worauf du ja mal in einem anderen thread angesprochen hast) als sender mit einer leserschaft als empfänger.
Mirjam: Lieber Billo, dann musst Du mich entfernen. Denn ich habe sowohl SVP wie auch SP und Grüne als FB Freunde!
Billo: Mirjam, Du hast offenbar nicht gelesen, um was es mir geht. Unter meinen friends ist von links bis rechts und von oben bis unten fast alles vertreten.
Mirjam: ah okay, habe es wohl falsch verstanden. Lesen ist halt nicht so einfach, bin ja blond *hehehehehe*
Regula: Ich möchte schon auswählen können, wen ich als Friends auf mein Profil zulasse. Das hat nichts mit mangelnder Offenheit, aber mit sich abgrenzen tu tun. Es sind ja alle so nett, wie Mani Matter es so schön formulierte. Ich will nicht zu jedem nett, sondern klar sein.
Martin: Regula: Mani Matter auch? Jedenfalls hat Franz Hohler gesungen: Si sind alli so nett! – (bis hin zum henker, he he:)
René: Äh Billo, du hast «nur» noch 1555 Kontakte und nicht mehr 1556, hast du den besagten Mörgelifreund nun gelöscht oder die Mirjam oder gar mich oder sonst jemanden? oder hat gar der Mörgelifreund sich von Deiner Liste gelöscht?
Regula: was ist denn das Problem? wen Du jemanden nicht als Freund haben willst, lass ihn einfach nicht in Deinen Kreis! Es geht ja hier auch nicht um das Auswählen können oder nicht können, sondern darum, ob man der gleichen politischen gesinning sein muss und man ansonsten bei einigen leuten durch das netz hindurchfällt. wenn ich ein linker bin, löscht mich der rechte, und wenn ich rechts bin, löscht mich der linke! was sind denn das überhaupt für probleme? schaut lieber dazu, dass ihr heute schon jemandem über die strasse geholfen habt. oder ihr dem pfarrer sieber geld gespendet habt oder sonst ein lächeln geschenkt habt.
Billo: und wenn es hier «nur» um die frage geht, ob man die freunde der freunde sperren soll, dann sage ich JA. denn die freunde meiner freunde habe ich nicht direkt akzeptiert auf meinem profil. so habe ich die freunde meiner freund schon lange gesperrt. zu dem kreis der Fb-freunde, zu denen du auch gehörst, habe ich mich aber entschieden, damit die meine sachen ansehen können. die anderen sollen draussen bleiben oder mich adden oder ich sie. punkt, fertig… tschüss bis zum nächsten mal. es war mir ein vergnügen für heute.
Billo: Lieber René, die exakte Zahl der friends ist nie ganz exakt die tatsächliche; ich hab schon öfter festgestellt, dass sie leicht schwankt. Aktuell sind’s 1552; möglich, das die eine oder andere Person ausgestiegen ist, weil sie diese Diskussion nicht erträgt; sei’s drum. Ich seh es ähnlich wie du, mit dem Unterschied vielleicht, dass ich noch etwas offener bin für friends meiner friends. Denn grundsätzlich geh ich davon aus, dass mir das mehr Vielfalt und Bereicherung bringt – die du vielleicht schon durch deine vielfältigen beruflichen Tätigkeiten hast. Jedenfalls wär es mir unwohl in einem Salon, der nur von lauter Gleichgesinnten frequentiert wird; da sind wir uns wohl wieder sehr ähnlich.
Allen, die sich hier geäussert haben, danke ich fürs Mitdenken. En schöne Abig no!
Kommentare, Fragen
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