
Foto rechts: Die aktuelle Fresswinterschlafeinrichtung.
Moritzli und ich haben eine Menge gelernt in den zweieinhalb Wochen seit meinen letzten News, mit Rat von Fachpersonen auf Websites oder per E-Mail – und mit viel trial & error.
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Moritzli und ich haben eine Menge gelernt in den zweieinhalb Wochen seit meinen letzten News, mit Rat von Fachpersonen auf Websites oder per E-Mail – und mit viel trial & error.
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Moritzli wiegt jetzt 259 Gramm, die Zuwachsrate nahm auf 3,5 g/d ab, dabei frisst er (oder sie) doppelt so viel Katzenfutter wie die Zizzi.
Vielleicht liegt’s am Wechsel auf ein Futter ohne Getreide, das nun auch die Zizzi kriegt, bloss will sie sich nicht dran gewöhnen…
Aber scheissen tut er, und das überall, auch in seinen Schlafkarton, und selten sogar ins Igelklo, das ich ihm vor seine Tür gestellt hatte. Ab jetzt wird das anders gemacht: Der ganze Boden der grossen Kiste ist mit Streu gefüllt, ein frisch gekauftes Holzhäuschen (Idee Irmy) ohne Boden und der Fressnapf stehen darauf, und zweimal im Tag wird ausgemistet. Zwei angeweichte Kartonschachteln kommen auf den Müll.
Wie’s hilfsbedürftigen Artgenossen in Frankreich so geht, ist hier im Video zu sehen (mit Dank an Agnes).
Folge #05 — Folge #07
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(Ursprünglich publiziert auf Facebook)
Claudia: Ingegnoso!
Monika: Designerbleibe!
Monika: Der Igel wird sich nicht mehr auswildern lassen… ihm geht´s bei dir gar zu gut – prima, wie du das machst!
Billo: Nix da, im Frühling kommt er raus!
Anita: Es ist sehr wahrscheinlich, dass er dich danach auch immer wieder mal besuchen wird.
Ralf: Nun fehlt nur noch ein Sofa und ein kleiner Fernseher (Tablet), auf dem er die wilde Natur beobachten kann.
Joachim: Ich liebe diese Berichte! Vielen Dank für die Fürsorge und die Dokumentation.
Regine: Von der Sauce kriegt er Durchfall, würd0s abfließen lassen, ich sag’s nur, will aber keinesfalls ausgewildert werden!
Billo: Das Igeli gehört nach draussen, wenn’s wärmer wird, unter liebevoller Beobachtung solang nötig. Und Durchfall gibt’s bisher nicht, trotz ebensolchen Beobachtens.
Daniela: Futtertechnisch kannst du auch getrocknete Mehlwürmer und Kitten-Trockenfutter geben, statt Fleisch. Das hat dann eher den Geschmack, den die Insekten haben, die er dann selber suchen muss später.
Rhea: Es geht ja wohl ums Auffuttern und das machst du prima! Mit genügend Fettreserven ist beim Igel alles wieder gut. Können sich die meisten von uns nicht mehr vorstellen.

Gut 40 Gramm hat der kleine Igel zugelegt, ein Fünftel des geringen Gewichts, dessentwegen ich ihn vor vier Tagen zu mir in die Wohnung genommen hatte.
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Nach dem Besuch beim Tierarzt setzte ich gestern abend den Rat eines alten Freundes und Igelexperten um: Ich stellte das Kartonschlafabteil und die kleinen Fress- und Trinkgefässe in eine hohe Plastikwanne.
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Glück gehabt: Der Tierarzt, der sich mit Wildtieren auskennt, war heut abend zu Besuch beim Arzt meiner Zizzi.
Sehr vorsichtig und rücksichtsvoll hat er Moritzli untersucht, zur Sicherheit eine Röntgenaufnahme erstellt und eine kleine Flohprophylaxe appliziert.
Soweit alles gut, bloss furchtbar mager ist das Kerlchen noch und bleibt drum vorläufig besser in meiner Obhut.
Folge #02 — Folge #04
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(Ursprünglich publiziert auf Facebook)
Linda: Merci velmol für‘s kümmern und versorgen Deines kleinen Schützlings.
Monika: Wie gut, dass er bei dir gelandet ist… Ich glaube, Katzenfutter darf er auch essen – aber der Tierarzt hat dir sicherlich die richtigen Empfehlungen gegeben. Alles Gute dem kleinen Stacheltier!
Anita: Moritzli wird wohl bis zum Frühjahr bei dir bleiben. Mein Herr NIGEL-Igel wurde im Laufe des Winters so anhänglich, dass er den Garten erst mal gar nicht annehmen wollte. Jeden Abend stand er vor der Wohnzimmertüre und verlangte Einlass. So sollte es auch nicht sein. Eines Tages war er dann doch verschwunden – und kehrte irgendwann stolz mit einer Schar kleiner Igelchen wieder. Herr NIGEL war eine Frau NIGEL!
Daniela: Sobald es einen Namen hat, gehört es zu Familie!
Domenica: Warum er so mager war… scheint’s finden Igel gar nicht mehr die richtigen Futtertiere wegen der Monokulturen in unsern Gärten und der Insektizide. Sie brauchen bestimmte Käfer, um gesund zu bleiben, stimmt das deines Wissens, Billo?
Billo: Mag sein, die Gärten hier sind allerdings keine Monokulturen, und Insektizide werden meines Wissens nicht eingesetzt.
Martina: Besser kann er es nicht haben. Danke für die aktuellen Nachrichten zum Moritzli. Wir finden in dieser Welt nur noch Trost und Hoffnung in der Natur und ihren Kreaturen.

Als ich eben im Garten nach Zizzi rief, entdeckte ich ein kleines Häufchen mit Stacheln – ein klitzekleiner Igel. Dieser Winter ist definitiv zu warm…
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Vorgestern mochte ich schon am Morgen kaum aus dem Bett, sehr müde und sehr schlapp. Ich stand bloss auf, um meine Katze rauszulassen und mir eine Kanne Tee zu kochen. Abgesehen von weiteren kurzen Aufenthalten für ähnliche Zwecke verbrachte ich den ganzen Tag sehr faul im Bett, bis gestern morgen um elf Uhr. Dann entdeckte ich als Erstes auf Facebook bei Thomas ein kleine kleine Ode an den Winterschlaf – und war hellwach: Meine Rede seit Jahren!
Tatsächlich täte es uns und der Menschheit und allen den Planeten mit uns teilenden Lebewesen gut, wenn wir dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen und unser emsiges Tun in den kalten Monaten herunterfahren würden. Zumindest in Europa und Nordamerika tut der moderne Homo sapiens, wie ich ihn als Sozialpsychologe kennen gelernt habe, eher das Gegenteil: Er geniesst im Sommer die langen freien Abende, doch wenn der Herbst in den Winter übergeht, verfällt er in hektischen Aktivismus, weil er vor Weihnachten und Jahresende noch so viel erledigen muss, als könnte das nicht bis zum Frühling warten.
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Der österreichische Unternehmer und politische Autor Klaus Woltron schrieb am 22. November 2013 in seinem Posting «Mich wundert, dass ich so fröhlich bin» über «die Selbsthemmung der Demokratie und die Arroganz des Westens» ein paar bedenkenswerte Dinge, freilich aus einer fast etwas griesgrämigen Perspektive der Art, dass die Dinge sich eh nur vorwärts bewegen, wenn das ein paar beherzte Unternehmer (wie er) und Staatsmänner für die Masse tun, die ihrerseits eh nichts zustande bringt.
(mehr …)Afrika Automatisierung Bedingungsloses Grundeinkommen Berlusconi Bodenrecht Burka Bürokratie Covid-19 democracy Demokratie Deutschland EU Europa Evolution Faschismus Gesundheitswesen Gewichtsverlust Graz Igel Impfung Iran Israel Italien künstliche Intelligenz Landwirtschaft Lega Losentscheid Meloni Migration Monfalcone NATO Politik Schweiz Populismus Salvini Schweiz Spanien Spitalalltag Traum Trump Ukraine USA Verschleierung ÖBB Österreich öffentlicher Verkehr