Kategorie: Ein&Zufälle

  • Alltag nach dem Spital #12

    Die erforderlichen Pflegeutensilien bei künstlichem Darmausgang.

    Seit 18 Tagen bin ich wieder bei mir zuhause. Ich staune oft in dieser Zeit. Zum Beispiel darüber, dass meine Katze Zizzi mir nichts übel nimmt, nicht mein ungewohnt langes Fernbleiben während eines ganzen Monats, nicht meine schlappe Unbeholfenheit in der ersten Woche nach meiner Rückkehr.

    Oder darüber, dass das kleine Loch in meiner Bauchwand, durch welches ein Blutgerinnsel in meiner Bauchhöhle drainiert worden war, schon eine Woche nach Entfernung der beiden Katheter von selber ganz zugewachsen war. Bei meinem Alter und meiner körperlichen Verfassung hätte ich das nicht erwartet; ein gutes Zeichen, meinte die Pflegerin bei der ersten Nachkontrolle im Spital. Und bei der zweiten Nachkontrolle gestern wurde bereits eine dritte für September in Aussicht genommen; dann soll die Operation geplant werden, die meinen Darm wieder mit dem Enddarm verbinden wird. Bis dahin behelfe ich mir mit dem künstlichen Darmausgang (Stoma) auf der linken Bauchseite, in dessen täglicher Pflege ich längst Routine habe.

    Und ich staune, wie rasch ich meine physische Selbstständigkeit Stück um Stück zurückgewinne. In den ersten Tagen nach der Entlassung war ich in vielem von Irmys Unterstützung im Alltag abhängig und hätte mich ohne ihre Begleitung nicht auf kurze Gänge für Besorgungen gewagt. Nicht einmal zwei Wochen später begann ich, alleine für mich einzukaufen, nur wenig, wie ich Irmy zur Beruhigung gesagt hatte, um dann allerdings mit einem vollen Rucksäcklein und zwei vollen Tragtaschen heimzukehren. Denn ich hab Appetit und Hunger wie ein Jungspund und lege täglich gut 200 Gramm an Gewicht zu, ein veritables, aber freiwilliges Mastprogramm. Als ich aus dem Spital kam, wog ich 21 Prozent weniger als mein langjähriges Normalgewicht, inzwischen lieg ich nur noch 14 Prozent darunter.

    Vor allem aber staune ich über das schon weitgehend wiedererlangte mentale Gleichgewicht, nein, genauer: darüber, dass ich mich an ein neues Gleichgewicht gewöhne, das aus weniger Arbeit und mehr dolce far niente besteht. Mein neuer Alltag beginnt früher und endet früher, was ich alte Nachteule mir nie hätte vorstellen können. Ich weiss, dass der Weg bis zur völligen Genesung noch lang ist und Geduld und Beharrlichkeit von mir verlangt. Aber so, wie es ist, bin ich zufrieden und geniesse, wer ich bin und was mich umgibt.


    Zuerst publiziert am 28.06.2022 auf Facebook.
    Folge #11 — Folge #13
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    Ausgewählte Reaktionen auf Facebook:

    Sabine: Danke fürs Erzählen deiner Geschichte. Ich lese mit Interesse mit – deine Berichte sind viel besser als das meiste in den zusammengesparten Zeitungen. Und ich wünsche dir weiterhin gute Genesung.

    Ulrike: Ich lese alles von Ihnen. Ganz egal, wieviel Sie wiegen. Ihre Geschichte wiegt alles auf.

    Ralf: Die Waschmaschine gehört aber nicht zu den Utensilien dazu, nicht wahr? Dann wäre ich doch beunruhigt. Super, dass du so schnell wieder hochkommst. Das zeigt doch: «Forever Young»!

    Ulli: Du beschreibst sehr gut, wie untrennbar Körper und Geist zusammenhängen oder der Körper eben auch Geist ist und umgekehrt. Dein Staunen ist erfrischend und es macht Mut, mit potenziell auftretenden eigenen Erkrankungen geduldig umzugehen. Danke, Billo!

    Nilda: So einen begnadeter Schreiber… Das dolce far niente kommt dir diesbezüglich sehr entgegen. Ich freue mich, noch vieles von dir zu hören/lesen und unterdessen, schön Brav bliibe, gäuet Sie!

    Franca: Buon proseguimento, la calma è la virtù dei forti.

     

  • Alltag nach dem Spital #11

    Vor einer Woche bin ich nachhause zurückgekehrt, voller Optimismus und Vorfreude auf die Lebewesen, die ich einen Monat lang hatte vermissen müssen. Schwäche nach der ersten Euphorie; ich musste mich erschöpft hinlegen, froh darum, dass Irmy noch eine Weile in der Nähe blieb und sich auch weiterhin um Dinge kümmern wird, die mich noch zu sehr anstrengen. Und so verbrachte ich die ersten Tage in meiner Wohnung, zum Glück von sommerlichem Licht und Luft durchströmt: erschöpft nach jeder kleinen Anstrengung, körperlich wie geistig.

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  • Alltag nach dem Spital #10

    Zweites Frühstück auf meinem Balkon (Foto: Irmy Algader).

    Seit zwei Tagen bin ich wieder zuhause, genauer: ich versuche noch, ganz zuhause und bei mir anzukommen. Es ist viel schwieriger, als ich dachte; manchmal fühle ich mich gewisser Weise zurückversetzt in die ersten Tage nach der Operation, in ein Hinundhergerissensein zwischen ich schaff das und: bloss wie? Doch damals vor einem Monat hatte mich das das viel existenzieller getroffen, eine Geschichte, die ich bis jetzt nicht einmal mir selber von Grund auf zu erzählen wagte…

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  • Alltag im Spital #8

    Medikation eines Patienten (Foto: Elora McCutcheon / Wikimedia Commons)

    Spital: Eingeliefert – ausgeliefert
    In Spitälern bleiben unzählige Körperverletzungen ohne Entschuldigungen und ohne Entschädigungen.
    Urs P. Gasche, Infosperber,   

    Wer ein Spital betritt, setzt sich einem erheblichen Risiko aus: Jeder zehnte Patient und jede zehnte Patientin erleidet wegen Behandlungsfehlern einen gesundheitlichen Schaden. 

    Uff, da hab ich ja noch mal Glück gehabt!

    Ich hab mich allerdings auch nicht wie ein schweigendes Lamm verhalten, sondern wollte immer wissen, was das Ziel bestimmter Infusionen, Medikamente oder Massnahmen sei. Das schafft nicht nur Klarheit für mich, sondern auch einen Moment erhöhter Aufmerksamkeit bei Pflegerin oder Arzt. Vertrauen zwischen ihnen und dem Patienten setzt eben Kommunikation voraus.


    Zuerst publiziert am 10.06.2022 auf Facebook.
    Folge #7 – Folge #9
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    Ausgewählte Kommentare auf Facebook:

    Ralf: Die Kommerzialisierung schreitet voran, die Menschen werden nicht als solche, sondern als Humankapital betrachtet. Dieser verächtliche Ausdruck kam in den 90ern auf. In Deutschland ist zum Beispiel jede zweite Hüftoperation unnötig. Es stecken sich viele an Krankenhauskeimen an, Tausende sterben jährlich. Das Gesundheitssystem muss in der öffentlichen Hand sein.


  • Alltag im Spital #9

    Heut bin ich einen Monat hier
    und heute gehe ich nachhaus.
    Ich freu mich auf mein Katzentier,
    aus meiner Küche ersten Schmaus,
    will meiner Pflanzen Blütenpracht
    geniessen noch zur rechten Zeit,
    den Spargel noch mit seiner Macht
    verzehren, dass er mich befreit.
    Ein grosser Schritt zurück zu mir,
    zurück ins Leben – und voran.
    Respekt mischt sich in mein Plaisir:
    ob ich den Vorsatz halten kann?
    Die Zeit des Wartens war so lang…
    bin ruhig jetzt und geh es an.


    Zuerst publiziert am 10.06.2022 auf Facebook.
    Folge #8 – Folge #10
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    Ausgewählte Kommentare auf Facebook:

    Esther: Viel Geduld! Es ist manchmal nicht so einfach, wie man sich das wohlgepflegt im Spitalbett vorstellt.

    Margrit: Katzen machen vor, wie gelebt werden soll.

    Irmy:
    Da stand Herr Billo schon im Zimmer,
    Sehr rotbehost und fast wie immer,
    Kaum langsamer als sonst im Schritt,
    «Ciao tutti» und schon fuhr er mit,
    über die übliche Stradale,
    Im Panda bis nach Cividale.

    Billo: Na ja, meine Schritte sind schon noch sehr bedächtig, und treppauf bleibt’s bis auf weiteres eine Herausforderung für mich, der sich gewohnt war, mindestens zwei Stufen auf einmal zu nehmen…

    Irmy: Zwei Stufen auf einmal nehmend aus dem Spital springen – das wär dann allerdings die Patientenweltmeisterschaft, dafür hattest du ja nicht geübt.

    Susanne: Auch das Katzentier wird begeistert sein. Möge der Spargel und die eigenen vier Wände dir gut bekommen.

    Dagmar: Freu Dich auf dein eigenes Bett, falls das Katzentier dich zum schlafen mit hineinlässt!

  • Alltag im Spital #7

    Vorgestern nach dem Mittagessen waren drei Hilfspflegerinnen zu mir ins Zimmer gekommen und erklärten mir lachend, dass sie mich nun gleich in ein anderes Zimmer verlegen würden, in una camera di lusso, ganz alleine für mich! Aber ich bin ja auch hier seit Tagen alleine im Zimmer, nicht? Ja, doch die beiden Betten in diesem Zimmer brauchen wir für neue Patienten, darum. Keine Sorge, wir tragen Dir alles ins andere Zimmer, Du musst Dich um nichts kümmern.

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  • Alltag im Spital #5

    Als ich vor etwas mehr als drei Wochen nach der Notaufnahme in die Degenze eingeliefert wurde, die Etage der Bettlägerigen vor oder nach einer Operation, war ich erstaunt, nur zwei Betten im Zimmer vorzufinden; später erklärte mir eine Pflegerin dass das Vier-Bett-Zimmer, in dem ich letzten Dezember für drei Nächte lag, hier die Ausnahme sei. Und ich hatte Glück: das freie Bett lag bei den zwei grossen Fenstern mit Blick in die Weite.

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  • Alltag im Spital #4

    Blick über das Spitalgelände in Gorizia

    Meine Bemerkungen unlängst über die hiesige Spitalkost scheinen bei vorbelasteten Leserinnen Bilder von Schlangenfrass provoziert zu haben. Das tut mir leid; ganz so übel ist es denn doch nicht. Es gibt sogar hin und wieder positive Überraschungen auf dem Tablett, das mir mittags und abends auf den Tisch beim Fenster gestellt wird.

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  • Alltag im Spital #3

    Ob ich mir denn nicht von Freunden Mahlzeiten ins Spital bringen lassen könnte? Auch mein Lieblingsarzt hier hat mir das vorgeschlagen, als ich vor sechs Tagen endlich Normalkost essen durfte. Abgesehen davon, dass dem in meinem Fall ein paar Hindernisse entgegenstehen: Ich zweifle, dass dies der richtige Weg wäre. Denn so würde die Dreiklassenmedizin nur noch gefördert: Oben die vermögenden Privatversicherten, hier der grosse Rest und darunter jene, die noch nicht ganz durch das soziale Netz gefallen sind und keine Freunde haben, die es auf sich nähmen, was Feines herzubringen, oder sich ein Catering nicht leisten könnten. Auch darum gehört genesungsfördernde Kost zu den Kernaufgaben eines Spitals.

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  • Alltag im Spital #2

    Blick aus dem Spitalzimmer in Gorizia

    Heute bin ich schon drei Wochen im Spital. Und ich bin sehr froh, hatte ich bei meiner Hausärztin darauf bestanden, im Spital von Gorizia aufgenommen zu werden, und nicht etwa in Monfalcone, war noch immer mein steuerlicher Wohnsitz liegt. Das menschliche Klima in Gorizia sei einfach deutlich angenehmer, sagte ich, vielleicht, weil die Struktur nicht zu gross und unübersichtlich sei. Monfalcone ist eben eine Industriestadt, sagte sie. Verdienen denn verletzte oder erkrankte Arbeiter weniger Zuwendung? Vielleicht vor allem jene, die aus mehr oder weniger fernen Ländern stammen? Bei 20 Prozent liegt der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung, fast so hoch wie in der Schweiz, dreimal so hoch wie im italienischen Durchschnitt, und die lokale Politik tut sich schwer damit, populistisch geifernd die Rechte, Probleme negierend die Linke.

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  • Alltag im Spital #1

    Nach halb sechs Uhr früh beginnt der Betrieb zu brummen. Da in italienischen Spitälern die Zimmertüren meist offen stehen, kriege ich alles mit: die Pflegerinnen, die von Bett zu Bett eilen, um Temperatur, Blutdruck und Sauerstoffsättigung zu messen, und die ersten Patienten, die wach werden und zu schwatzen beginnen. ¨

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  • Schlecht rasiert oder: Tschechows Rache


    Bild: Shaving made easy, 1905 (Wikimedia Commons)

    Es gibt Tage wie heute, an denen ich mich nicht rasiere, manchmal mit Absicht und manchmal einfach so, wie ich mir einbilde – obwohl ich es doch besser weiss: Ich fürchte vernichtende Kritik an meinem Unvermögen, die Stoppeln so akkurat zu stutzen, dass selbst die zarteste Hand keinen Widerstand spüren könnte, würde sie mich denn streicheln wollen.

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  • Ein nicht so schlimmes Weihnachtsgeschenk

    Preludio zu: Alltag im Spital

    Rotalgenbällchen (Sphaerococcos coronipifolius)
    (Foto: Gronk / Wikimedia) Commons)

    So also sah das aus in meiner Blase, wie ein kleines rosafarbenes Algenbällchen. So zeigte es mir der Urologe, den ich im November für eine Zweitmeinung in Zürich konsultiert hatte, bevor ich dem Eingriff in Italien zustimmen mochte, während der Blasenspiegelung und meinte dann trocken: Es handelt sich um Krebs; aber Sie haben Glück, dass er so früh erkannt wurde.

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  • Bürokratie auf- statt abgebaut

    Ich hab den geschleckten Typen und ihren Versprechungen schon immer misstraut. Heut hab ich wieder mal hautnah erlebt, wie gut mein Riecher damals war. Mehr Wettbewerb, weniger Bürokratie? Im Gegenteil!

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  • Über den 8. März hinaus gedacht: Gleicher Nutzen für alle statt halbe Männerrenten für Frauen

    Ursprünglich publiziert am 11.03.2021 auf Facebook

    Frauen in einem abgelegenen Fischerdorf im Süden des Senegals, die sich auf die Aussicht freuten, dank der Zusammenarbeit mit fair-fish einen Zugang zum europäischen Markt und damit ein besseres Einkommen zu bekommen. Das Projekt ist leider gescheitert. (Foto: Billo Studer, 2006)

    Tamara Funiciello, die Präsidentin der Schweizer Jusos, deren klare Haltung und pointierte Stellungnahmen ich schätze, schrieb kürzlich in einer Kolumne über unbezahlte Tätigkeiten von Frauen einen Satz, der mich hellhörig gemacht hat:
    «Die sogenannte unbezahlte Sorgearbeit (eben das Putzen, das Kindergrossziehen etc.), die heute vor allem von Frauen geleistet wird, muss rentenbildend werden.» 

    Rentenbildend. Echt jetzt?

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  • Populismus und direkte Demokratie [1]

    Kurze Durchsage. Zuerst publiziert auf Facebook am 17.02.2019

  • Apropos liberal

    Apropos liberal.. Zuerst publiziert auf Facebook am 16.0.209

  • Wollen und tun.

    Spontispruch 2019, Klimademo. Zuerst publiziert auf Facebook am 04.02.2019

  • Weiterbildung als Mittel gegen Arbeitslosigkeit im Alter? [1] [2]

    Ein billiger Slogan, auf den man nicht hereinfallen sollte.

    Das wahre Problem besteht nicht im Alter (zu jung, zu alt), sondern in der erschreckenden Dummheit fast aller Politiker/innen, die noch immer argumentieren, als lebten wir in einer Zeit weitgehender Vollbeschäftigung – dabei tragen sie mit ihren wirtschaftshörigen Entscheiden selber aktiv dazu bei, dass die Zahl der einigermassen anständig bezahlten Arbeitsplätze immer weiter abnimmt.

    Mehr Weiterbildung ändert doch nicht ein Komma an diesem Umstand – es ist einzig so, dass unter jenen, die mangels Arbeitsplätzen rausfallen, jene eher wieder in die Verlosung kommen, die mehr Papierli vorweisen können.
    Hört doch einfach auf, in diesem Theater brav den Chor zu spielen!

    Stattdessen lasst uns dafür sorgen, dass die Gewinne durch Automatisierung oder durch Auslagerung in Billiglohnländer endlich so besteuert werden, dass der Lebensunterhalt der wegrationalisierten Menschen garantiert bleib.
    Wie? Unternehmer X oder Investor Y wollen das nicht bezahlen? Dann sollen sie auswandern, aber subito, und sehen, ob sie anderswo die Solidarität finden, die sie im eigenen Land nicht geben wollen.


    Kommentare:

    Anita: Und schon gar nicht brauchen sie schweineteure «SchreidichfreiimUrwald»-Kurse, die von den entlassenden Firmen aus lauter schlechtem Gewissen bezahlt werden.

    Peter: Weiterbildung an sich ist ja nicht schlecht, allerdings Weiterbildung zur Erweiterung der persönlichen Bildung sowie der sozialen Kompetenz, aber das ist ja hier natürlich nicht gemeint… LEIDER! Dabei bedürften wir grade solcherart Weiterbildung dringendst, um die anstehenden gesellschaftlichen Konflikte und Probleme mal gemeinsam angehen zu können!

    Alois: Exakt das selbe Problem will jetzt die Regierung bei uns in Österreich schaffen: Abschaffung der Notstandshilfe – diese ist deutlich höher als die Mindestsicherung. Stattdessen soll es nur mehr die Mindestsicherung/Sozialhilfe geben, ohne Erwerb weiterer Pensionszeiten, mit Zugriff auf Besitz bis zu einem einem Rest von 4.200 Euro.


    Quellen:
    [1] Zuerst publiziert auf Facebook
    [2] Christian Zürcher, Tages-Anzeiger vom 02.01.2019: «Ein wachsendes Problem: Sozialhilfe ab 50»

  • Religion ist Unsinn. Ein Beispiel.

    Ein Mädchen betet vor dem Essen, offeriert vom US-Schulmahlzeitenprogramm während der Great Depression, 1936. (Foto: Autor unbekannt / Wikimedia Commons)

    Im Januar 2018 warf der Leiter des theologischen Sekretariats der reformierten Schweizer Landeskirche dem damaligen Papst «Populismus» vor. Der Anlass: Franziskus überlegte sich, ob das Vaterunser nicht umzuschreiben sei. «Und führe uns nicht in Versuchung» spiegle nicht die Haltung eines Vaters; stattdessen müsste gebetet werden: «Und lass uns nicht in Versuchung geraten».

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